1 Monat ohne Plastik zu kaufen – Tag 21 – Altkleider

Heute geht es um Plastikfreier Gemüsesalat, Pilze und Kleidercontainer

Sonntag Faultag? Nein, nicht bei uns, heute Mittag wollte ich mir einen Eintopf machen doch leider waren mehrere Kartoffeln nass und verschimmelt in meinem Papierbeutel und teils zerdrückt, also nichts mit Eintopf. Nun musste eine neue spontane Idee her … Kurz den Zucchini gekocht, Couscous bereitet und rohe Karotte und Paprika hinein geraspelt, fertig war der Gemüsesalat, dazu noch eine Handvoll Kräuter fertig war das Essen.

Heute werden Altkleider aussortiert

Von gestern auf heute hatten wir unsere Kleidung aussortiert, und heute in einen der neuen Kleidercontainer der Stadt München geworfen, die nun in der ganzen Stadt an zentralen Orten platziert sind. Man erkennt sie schon von Weitem mit ihrem knalligen orangefarbenen Anstrich. Altkleider, die nicht mehr von uns in die Container kommt, wurde von den Knöpfen befreit und zu Putz und Mallappen verarbeitet. Andere Kleidungsstücke schicke ich bedürftigen Menschen im Ostblock. So habe ich meinen Schrank leerer von Kleidung in die ich nicht mehr passe und andere können sich noch dran erfreuen. Wer meint nach dem Altkleidercontainer ist Ende, weit gefehlt.
Aus alter Kleidung wird noch sehr viel hergestellt, gute Waren sogenannte Cremequalität kommen in Boutiquen. Andere Qualitäten exportiert und was gar nicht mehr geht, wird z. B. zu Füllstoffen in Autopolstern oder zu Öllumpen für Busse. Also werft Euere Kleidung in die Container, wenn ihr sie nicht mehr benötigt, andernfalls wird sie leider nur verbrannt, und das schadet der Umwelt. Links und weitere Infos unten.

Tipp: Schaut doch mal auf einem Pullover, aus was für einem Material ist? Steht auf dem Pullover 100 % aus Schurwolle ist er aus neuer Wolle z. B. vom Schaf, steht aber auf dem Etikett 100 % Wolle ist er aus recycelten Wollprodukten, dazu werden die alten Pullover von Hand aufgetrennt und weiter verarbeitet, die dann wieder umgearbeitet werden zu neuen Pullovern, diese Wolle ist dann sogar hochwertiger als die Frische vom Tier.

Zur Belohnung ging es zu den Pilzen

Nachmittag fuhren wir in die Pilzausstellung des Botanischen Gartens München-Nymphenburg. In der Winterhalle war alles voll mit Tischen, bedeckt mit echten Pilzen. Von essbaren Pilzen, über Baumschwämme bis hin zu hoch giftigen und tödlichen Pilzen hinter Glas. Eine sehr tolle Ausstellung, nur ein bisschen viel Menschen vor Ort.

Die letzten Wochen kroch ich auch durch Münchner Parks um gute Pilzfotos zu machen und etliche kamen dabei heraus. Für einige Bilder musste ich über Brückengeländer klettern durch sumpfigen Boden laufen oder auch hoch hinaus. Aber den Spaß war es mir Wert die Natur mit der Kamera zu jagen. Die Pilze lasse ich dabei in Ruhe und betrachte sie nur wie die Natur solche Wunderwerke heraus bringen kann. Ich sah zwar aus wie ein Schweinchen, und war von oben nach unten nass, aber der Spaß zählt sonst nichts. Wer mich kennt weis wenn ich Pilze sehe, bin ich hin und weg.

Pilze an der Würm in Nymphenburg. So schön kann Natur sein. Weniger Plastik mehr Natur.

Pilze an der Würm in Nymphenburg. So schön kann Natur sein. Weniger Plastik mehr Natur.

 

Heute war der ganze Tag, ohne Plastik, bis auf das Auto das uns zum Container fuhr.

 

 

 

 

 

Weiterführende Infos:

 

Offizielle Kleidercontainer der Stadt München

Altkleider kaufen oder spenden bei der Diakonie für Arm und Reich

Heimische Speisepilze

Pilzinfos 

Botanischer Garten München-Nymphenburg
 
Weitere Infos zum Thema:

Ein Monat plastikfrei Einkaufen

 

 

 

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