Nachhaltigkeit für jeden zum Mitmachen

In diesem Artikel sind Ideen und Anreize zum Thema Nachhaltigkeit. Wie jeder Bürger anfangen kann. Allerdings ist er auch einer meiner längsten Artikel hier auf dieser Internetseite.

Nachhaltigkeit für Jeden zum Mitmachen

Eine zwanzigjährige Webseiten-Kollegin aus der Eifel, fragte, was machst Du eigentlich in deinem persönlichen Alltag zum Thema Nachhaltigkeit? Das brachte mich zum Nachdenken, da ich denke, dass ich doch mit Ressourcen sehr sparsam umgehe, schreibe ich nun diesen längeren Text.

Bäume

Für mich bedeutet nachhaltig generell, langlebige Produkte zu nutzen, nicht alles wegzuwerfen und das meiste aus der Region zu beziehen.

Bevor jetzt wieder die Leser kommen, die jammern alles ist teuer in Deutschland, sie können sich kein Bio oder nachhaltig leisten. Muss ich sagen, das stimmt so nicht pauschal. Ich erkläre es gerne dem Einzelnen, wo er sparen kann. Bis jetzt konnte ich bei jeder Person das Geldloch finden, ob Reisen, Kosmetik, Auto, Luxus oder Hobby.

Meine Lebensmittel kommen größten Teils aus der Region.

So kaufe ich beim lokalen Wochenmarkt wesentlich günstiger und frischer ein als im Discounter oder Supermarkt um die Ecke. Nutze gerne alte Sorten Gemüse und Salate und trage so zur Arterhaltung bei. Fleisch kommt vom Metzger vor Ort, der seine Tiere auf der grünen Wiese stehen hat und selber schlachtet. Ja und ich esse auch Innereien und zerlege mein Fleisch selbst. Genauso habe ich schon Schlachtungen gesehen. Unsere Generation lernte noch ein Tier, komplett zu verwerten, die Jüngeren wissen heute vieles nicht mehr. (Was ist eine Kartoffelmiete, wie kann ich eine Karotte viele Monate ohne Kühlschrank oder Gefrierschrank frisch halten? Warum sollte man Schweinefett nicht wegwerfen? Wie mache ich rohe Eier über ein halbes Jahr haltbar.) Leider interessieren sich nur die wenigsten Menschen für die ganze Verwertung von Lebensmitteln oder sonstigem, ich würde gerne mein Wissen weitergeben, aber die Personen, an die ich geriet, wussten alles generell besser, konnten aber mit dem Begriff „Kunststopfers“ im Bezug auf Kleidung nichts anfangen. Genauso wenn Sie Veganer sind, muss man nicht Mandelmilch oder Rohrzucker importieren lassen mit Schwerölschiffen, und Meeresbewohner leiden lassen, sondern nehme Zuckerrüben die man auch pur essen kann als Süßspeise. Rübenzucker tötet weniger Tiere als Rohrzucker und hat den gleichen Brennwert wie Rohrzucker.

Kleidung kaufe ich nicht jedes Jahr.

Wenn dann besorge ich, auch nur die Teile nach die inzwischen so kaputt sind, dass sie nicht mehr zu nutzen sind. Kleidung mit kaputten Nähten werden mit der Nähmaschine repariert, kleine Löcher stopfe ich mit einem Stopfei. Ist das Loch größer, hole ich mir Nähpulver im Laden und mache ein Bügelbild (Patch) auf die Stelle. Schuhe kaufe ich ganz selten, alle 4 – 5 Jahre neue Turnschuhe, Straßenschuhe alle 6 – 8 Jahre. Neue Sohlen macht der Schuster. Sweatshirts und T-Shirts nutze ich immer noch aus meiner Ausbildungszeit, ich kaufte damals neutrale Schnitte und einfarbige Stoffe so kann ich sie heute noch tragen nach 35 Jahren. T-Shirts bei denen schon die Sonne durch den Stoff scheint, schneide ich klein und verwende sie zum Schuhe putzen mit Lederfett. Das ist nachhaltiger als Schuhcreme, da keine Chemikalien enthalten sind, und das Leder atmen kann im Gegensatz zur Schuhcreme, die meist aus Erdöl gewonnen wird. Schuhe putzen ist auch sehr nachhaltig. So erhalte ich erst einmal den Wert der Schuhe durch die Pflege und kann sie so viel länger nutzen. Zum eleganten Ausgehen lies ich mir einen Anzug machen, der dann erstens auf Maß ist und günstiger wie die von der Stange. Eine Anlage fürs Leben.

Ebenfalls bei Möbeln sind wir nachhaltig.

Klar, als mein Mann und ich zusammenzogen, tat es erst mal was günstiges oder das, was man vom Elternhaus mitbekam. Aber ich bereue nicht, das ich eine Einbauküche gekauft habe die gleich Hand und Fuß hatte, so laufen meine Elektrogeräte seit 19 Jahren fehlerfrei und wenn kleine Probleme sind, wird selbst geschraubt. Möbel die kaputt gehen aus der Jugendzeit und ersetzt werden müssen, ersetzen wir mit Naturholzmöbeln aus einem Naturholzmöbelhaus. Diese sind wirklich klasse, leicht auseinanderzubauen und zu transportieren. Schneller aufgebaut als das Zeug vom schwedischen Möbelhaus und kann durchaus vererbt werden, durch hohe Qualität. Eine neue Schreibtischplatte brauchte ich vor ein paar Jahren und einen Badschrank, kurzer Hand, hat mein Mann das selbst in die Hand genommen. Do it Yourself wie die Kids heute sagen.
Wir sagten früher dazu „Selbermachen“.

Wir beide sind unter einfachen aber nicht schlechten Verhältnissen aufgewachsen, in denen man sorgsam mit den Ressourcen aufwuchs.

Als Kinder wurden wir kurz gehalten, was gut so war. So machen wir es heute genauso weiter wie gelernt. Lieber sparen wir auf einen Gegenstand oder machen ihn selbst, als ihn sofort haben zu müssen. Lieber ein paar Wunschträume, als alles zu besitzen und keine Träume mehr zu haben. An reichen Millionären sehe ich es oft in meinem Umfeld, sie können sich alles leisten, aber zufriedener sind sie nicht, da bin ich lieber eine Erwerbsminderungsrentnerin und lebe von dem was ich habe, und das wesentlich intensiver und bewusster.

Einkaufen gehe ich grundsätzlich erst mal vor Ort,

so haben wir hier in München, eine breite Auswahl an traditionellen Geschäften die wesentlich billiger sind als der größte Versandhändler der Welt. Allein bei Spielwaren schlug ich meinen Mann in einem Wettbewerb und kam so um 60 % billiger beim Endpreis im Laden vor Ort. Obendrauf bekam ich dann auch noch weitere Geschenke (Spielzeugpreis 40 Euro), was willst da mehr?

Altkleider vor einem Flaschencontainer aus Faulheit hingeworfen.

Altkleider vor einem Flaschencontainer aus Faulheit hingeworfen.

So spare ich Verpackungsmüll aus Karton,

der gemischt ist aus Frischfasern der Bäume, Altpapier und Plastik, aber auch die Ressource Glas, das sich im Klebeband und den Adressaufklebern befindet.
Des Weiteren spare ich viel CO², weil ich mit der S-Bahn fahre. Dabei denke ich mir, es ist günstiger für die Umwelt, wenn ein Händler beliefert wird mit nur einem Karton mit 20 Radiogeräten als Kartons 20 Einzelempfänger. Das regionale Einkaufen hat auch den Vorteil, ich kann mit meinem 30 Jahre alten Jutebeutel oder meinem 40 Jahre alten Einkaufsnetz die Sachen unverpackt mitnehmen. Prima ist auch, Teile einzeln zu bekommen, wie einen Dichtungsring bei Kustermann in der Innenstadt. Die Fahrt von Pasing aus, verbinde ich erst mit einem Gang zu Kustermann und später mit einem Besuch beim Käsehändler unseres Vertrauens. Wir haben hier in München sehr viele kleine Läden, die es schon vor meiner Zeit gab, in denen es wirklich alles gibt, also warum beim großen A bestellen? Klar ist mir auch, wenn ich auf dem Land lebe und keine Großstadt in der Nähe habe, bekomm ich bestimmt beim Huberbauern kein Router-Kästchen, das muss ich dann schon bestellen. Was aber möglich ist, wenn bestellt wird, dass ich dann Sammelbestellungen mit Freunden oder Nachbarn mache, so habe ich zwar immer noch den Versandkarton, aber nun liegen mehrere Dinge im Karton. In den 80ern war es sogar hip, Sammelzubestellen, einige Versandhäuser gaben sogar hierfür Prämien an Besteller. Das große A macht das nicht, warum auch, der, der generell nur bestellt statt raus zu gehen zahlt ja jeden Preis.

Nutzen Sie Fabrikverkäufe, keine Outlets,

auch das mache ich persönlich gerne. Ob Unterwäsche, Bademoden oder Schokolade, Blumenkübel, Putzmittel etc. Erstens spare ich, weil die Fabrikverkäufe in der eigenen Stadt sind, und dann kann ich alles anprobieren, anfassen und wieder verpackungsfrei einkaufen.

Selbermachen soviel Spaß macht!

Wir nutzen eine Gefriertruhe mit Deckel, diese ist Stromsparender als ein Standgerät und ich kann so Lebensmittel haltbarer machen über Jahre hinweg. Einkochen von Obst nach der Saison ist bei uns ein Thema, so brauche ich nicht auf Obst aus Asien zurückgreifen, in Gläsern und Dosen, und wenn ich mal was nicht Selbermachen kann wie Sauerkraut, kaufe ich das von der Agrargemeinschaft bei mir ums Eck. Liköre, Dauerbackwaren etc. kann jeder einfach selber machen, ist günstiger und weniger Chemie drin. Biokekse im Laden sind auch gut, aber oft entdecke ich auf den Zutatenlisten Dinge, die hier gar nicht wachsen, also brauch ich den Plunder nicht.

Die einzigen Exoten, die ich nutze sind Kakao pur, Vanille gerieben, Zimtstange und hi und da eine Banane. Mehr wird nicht gegessen, alles andere kommt aus der Region oder nicht weiter als Italien.

Mein Bürozimmer stelle ich um auf Digital,

klar braucht auch das Hosten und der PC eine Menge Energie, das ist mir sonnenklar. Aber ich muss ja nicht jeden Tag den PC anmachen. So scanne ich meine gesamten Unterlagen und lagere sie nur noch digital außer natürlich Ausweise und Urkunden, die man für die Behörden braucht. So kommt das gesamte Papier wieder in den Kreislauf.

Brief

Brief mit Werbung

Per Post zusandte Werbezusendungen die nicht sein müssen,

kann man ganz einfach abbestellen durch einen Anruf beim Absender mit Hinweis auf die DSGVO. Jeder Werbeversender braucht zum Glück, jetzt erst die Genehmigung das er Werbung zusenden darf, hat er diese nicht, muss er die Zusendung einstellen.

Ab und an mache ich auch mit beim Kleidertausch mit, auch hier spart man und ist nachhaltiger.

Im Thema Lesestoff kann jeder gutes für die Umwelt tun.

Hat die Stadt eine Leihbücherei, einfach mal hinschauen. Oft gibt es vor Ort für Behinderte, Rentner und Kinder schöne Rabatte auf den Jahresbeitrag und sie können im Jahr mehr lesen, als sie heimtragen können. Bei Leuten wie mir, die nicht immer ein Buch in 4 Wochen fertig lesen, kann man den Buchtitel verlängern lassen für die Abgabe. Nutzen sie öffentliche Bücherschränke. Hi und da kaufe ich auch Bücher, aber die behalte ich dann auch selten für mich alleine. Nach dem Lesen frage ich erst im Freundeskreis, wer das Buch noch mitlesen will und zum Schluss erst geht es zu einem Buchankauf. Zeitungen werden bei uns ebenfalls durchgetauscht, bis sie nicht mehr lesbar sind.

Stifte kaufe ich nur noch nachfüllbar,

der bekannteste Stiftehersteller in Deutschland bietet hier in jedem größeren Kaufhaus oder Schreibwarenladen Nachfüllmaterial an Tinten, Patronen und Minen. So habe ich hier noch Kugelschreiber aus den 60ern und 70ern liegen, die immer noch schreiben, wie auch der einfache Kolbenfüller meiner Oma. Weil wir gerade beim Thema Kolbenfüller sind, früher war das oft eine Sauerei mit den Tintenfässern, Sie erinnern sich vielleicht noch dran.

Es gibt für Patronenfüller auch Konverter,

dass Sie die Plastikpatronenflut sparen können. Sie kaufen sich ein Tintenfass aus Glas, dazu einen Konverter, dieser passt nun in jeden handelsüblichen Füller mit Patronenbetankung. Der Konverter wird einfach in die Tinte gehoben, mit dem Kapillarsystem und Drehmechanismus saugen Sie die Tinte an. Die Flüssigkeit ist dann in der Patrone, ist die Konverterpatrone wieder leer, kann sie immer und immer wieder befüllt werden. Ist der Konverter einmal verstopft, einfach den gesamten Füller, mit lauwarmen Wasser durchspülen und durchpusten (wortwörtlich). Anschließend alle Teile gut durchtrocknen lassen und nun läuft die Tinte wieder. Die Füllfeder pflegen Sie am besten mit einem Lederläppchen. Gute Pflege eines Füllers macht ihn unverwüstlich über Generationen.

Kennen Sie Bleistiftverlängerer,

auch diese nutze ich fleißig. Ist der Bleistift kleiner, als der eines schwedischen Möbelhauses muss man ihn nicht wegwerfen! Einfach einen Bleistiftverlängerer drauf setzen und er ist wieder so lang, wie er beim Kauf war. Ist er abgeschrieben auf 1 – 2 cm, dann kann man ihn ruhigen Gewissens wegtun, aber vorher wäre es reine Ressourcenverschwendung.

Habe ich andere Gegenstände, die ich nicht mehr benötige, oder mir aufs Auge gedrückt wurden, gebe ich diese weiter in Sozialkaufhäuser der Stadt, so haben noch andere was davon und die Umwelt ist geschont.

Man sieht also man kann schon mit kleinen Schritten etwas machen.

Noch mal zum Thema Kunststopfer,

der Kunststopfer ist eine Person die Nylonstrumpfhosen (Nylons oder Seidenstrumpfhosen) repariert, man muss sie nicht wegwerfen, wie die Jungen meinen. Der Kunststopfer kann mit einer Nadel die Laufmaschen aufhalten und wieder an die Stelle einarbeiten wo sie hingehören für wenige Centbeträge. Noch ein Tipp, von so einer Endvierzigerin wie mir, Strumpfhosen halten wesentlich länger, wenn man sie nach dem Kauf, verpackt im Schrank über ein Jahr liegen lässt, der Kunststoff entspannt sich, und sie sind dann mehrere Jahre tragbar. Trage ich Strumpfhosen gleich, reißen sie schneller oder bekommen Laufmaschen. Also lieber, eine Höherwertige kaufen und reparieren lassen.

Irrglaube ist,

das neue Waschmaschinen und Geschirrspüler nachhaltiger wären als meine 19 Jahre alten Modelle! Da sie noch mit ausgiebig Wasser arbeiten, verstopfen die Rohre nicht so schnell wie bei neuen Geräten, da die Lauge mehr verdünnt wird und die Geräte und Rohre weniger korrodieren. Weniger Wasserrohrbruch! Die Lauge wird besser ins Hauptrohr gespült. Besser für die Umwelt.

Englische Orangenkekse Rezept

Englische Kekse selberbacken ist nachhaltig

Die Grenzen der Nachhaltigkeit sind für mich klar erreicht,

wenn ich vegan leben sollte, da ich Leder für nachhaltiger halte als hergekarrte Bananenblätter für Schuhe. Meine Halbschuhe stammen vom österreichischen Nutzvieh und mein Gürtel ist chemiekalienfrei gegerbt. Ebenso würde ich nicht wie vegane Freunde auf Milchprodukte verzichten und mir dafür Mandelsahne oder Avocado kaufen die extra importiert werden müssen. Auch auf meinen einwöchigen Urlaub würde ich ungern im Jahr verzichten, wobei wir das meiste im Urlaub erlaufen.

Verzichten möchte ich ebenso ungern auf noch funktionale Gegenstände in der Wohnung, die noch aus Kunststoff sind. Wie meine Strohhalme, warum soll ich sie entsorgen, wenn ich sie dringend benötige, ich werde sie auch weiterhin kaufen allerdings im Ausland, wie auch andere Produkte die Verboten werden sollen. Ja, ich nutze Jutebeutel, Einkaufsnetz und Tasche aber auch Plastiktüten, darum habe ich mir noch dicke, feste auf Vorrat gekauft. Sie passen prima in die Hosentasche auch bei Regenwetter. Sie sind weit ökologischer als ein Jutebeutel bei richtiger Entsorgung, da die Tüten meist im eigenen Land produziert werden, ich nutze sie mehrfach und falte sie immer wieder zusammen. Gerade neulich beim Kopfkissenkauf war ich froh um meine Plastiktüte bei Regen.

Die Regierung verbietet zwar Plastiktüten aber jetzt kommen Papptüten auf den Markt, die aus Frischfasern von Regenwaldbäumen sind.

Und Papiertragetaschen, die mit Lacken und Plastik überzogen werden mit Plastikkordeln. Kennen sie vielleicht von der türkisblauen Parfümeriekette. Ich kenne keinen, der diese Papptüten mehrfach nutzt. Außer die von dem bekanntesten Kaffeeröster in München. Hier gehen Kunden oft in den Laden, um eine Tüte zu bekommen, sie hegen und pflegen die Tüten um damit anzugeben. Ich mag diese Faketüten nicht. Kommt, wie Papier daher ist aber Verbundmaterial, das nur verbrannt werden kann.

Ebenso bin ich kein Freund der Papptüten im roten Supermarkt,

sie sind ausschließlich aus Frischfasern, sie sind nur braun gefärbt, um den Kunden per Greenwashing vorzugaukeln es wäre Recyclingpapier. Echtes Recyclingpapier ist eher gräulich, außer es wird eingefärbt.

Im Arbeitsleben habe ich mich auch umgestellt,

so fragte ich meine Leser ob sie meine Bücher (die professionell lektoriert sind), in Zukunft weiter eingeschweißte haben wollen oder ohne Folie. Die Kunden stimmten fast einstimmig ab. 2019 also ließ ich mein damals Buch ohne Folie drucken und übergab es so dem Handel. Der größte lokale Buchhändler freute sich ebenfalls über die Entscheidung.

Mitmachen sollte jeder im Thema Nachhaltigkeit

und wenn Sie mit ihrem Leuchtstift anfangen, auch hier gibt es nachfüllbare Modelle oder Holzstifte.

Hier meine persönlichen Tipps für Sie:

  • Nicht bei Discountern einkaufen.
  • Wenn Fleischesser, dann alles vom Tier verwerten.
  • Wenn Veganer, dann nicht so viel importieren lassen vor allem kein Avocado, Rohrzucker, Palmöl oder andere nicht nachhaltigen Produkte.
  • Beim Bauern/Landwirt fragen ob sie nachklauben dürfen.
  • Vom Gemüse und Salat auch Außenblätter nutzen (Salat, Rote Bete, Kohlrabi …).
  • Nichts kaufen aus Lust und Laune, sondern nur bei Bedarf.
  • Öfters mal Spazieren statt zu fahren.
  • Kein Haustier halten, wenn es nicht sein muss oder man keine Zeit hat, denn 19 Millionen fleischessende Haustiere gibt es in der BRD, auch für die werden Tiere getötet.
  • Keine Gegenstände kaufen mit schwarzen Plastik, dieser kann nicht recycelt werden.
    Wissen alter Menschen nutzen (Einkochen, Einfrieren, Einlagern, Reparieren, Quirl ohne Strom).
  • Nicht auf Halbwissen verlassen im Netz, selber probieren.
    Von einander lernen.
  • In Archive gehen, die für jeden Bürger kostenlos nutzbar sind und nachsehen wie hat man dies, oder jenes Problem vor über 100 Jahren gelöst, einiges ist heute noch brauchbar, wie Holzfässer für Sauerkraut, Bier, Wein…
  • Exotische Produkte vermeiden, außer Sie sterben ohne.
  • Vögel füttern.
  • Kein Plastikwasser trinken.
  • Samenkugeln in Steingärten werfen.
  • Heimische Pflanzen kaufen und auspflanzen.
  • Urban Gardening.
  • Kein Bienenhäuschen aufstellen, wo schon hunderte sind.

Wichtig ist, das Wissen aller Generationen zu nutzen und vor allem zuzuhören.

Hören Sie erst zu Ob von Jung oder Alt, und dann nehmen machen Sie aus der Information oder Erfahrung beider Generationen das Beste. Lehnen Sie weder Alt noch Jung ab. Wir müssen sprechen miteinander, nicht nur andere Menschen belehren. Sondern auch mal hinterfragen, warum das so und so ist.

Meine Generation (1970er) wurden noch mit Milchkännchen statt Tetrapack groß

und Edelstahlputzeimer statt Plastik, mit Henkelmann und Feldflasche statt Plastik-Brotzeitdose, alles war nicht schlecht. Mit der Rodung der Mischwälder begann alles schon in der Steinzeit. Historie ist auch wichtig, dass der Mensch aus Fehlern lernt, und keine neuen macht, wie Wiederaufforstung mit nicht heimischen Fichten und Tannen.

In dem Sinne: Packen wir es gemeinsam an und machen wir etwas für unsere Welt gemeinsam, statt nur zu Verurteilen mit Halbwissen und Arroganz.

Ihre Manuela

 

 

 

 

 

© Text: Manuela Merl

 

 

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