Dieses Jahr war alles anders als die anderen Jahre, deshalb entschlossen mein Mann und ich uns zum Urlaub daheim. Wir blieben also in meiner Heimatstadt München und kann so nun einen Beitrag leisten zur Blogparade von muenchen.de.
Tage vor dem Urlaub haben wir uns schon eine Liste gemacht mit Orten, die wir gerne besuchen wollten. Da Juni 2017 das Wetter genial war, waren wir viel auf Achse.
Als Erstes waren wir in Schloss Nymphenburg, dort flanierten wir um den großen See. Sahen heimische Tiere und wunderschöne Botanik. Nymphenburg zu besuchen macht immer großen Spaß. Egal zu welcher Jahreszeit. Ob im Winter den Eisstocksportlern zuzusehen, oder im Sommer den Touristen wie sie mit dem Plan in der Hand das eine oder andere betrachten. Im Herbst die bunten Blätter und Beeren an den Sträuchern oder im Frühjahr, wenn die echte Schlüsselblume sich aus dem Boden streckt.
Unser zweites Ziel war der Botanische Garten in Augsburg, diesen besuchten wir zum ersten Mal, eine Fahrt dorthin lohnt sich wirklich, von der Küche dort kann unser Botanischer Garten in München noch viel lernen. Und die Idee im Botanischen Garten Augsburg einen Biergarten zu integrieren ist einfach genial! Einfach aber mit spitzen Küche.
Den in Münchener Botanischen (Alt und Neu) besuche ich fast monatlich.
Um Proviant zu haben, füllten wir unsere Rucksäcke im Euroindustriepark auf, dort reiht sich ein Geschäft neben dem anderen, klar haben wir da unseren Favoriten aber den verrate ich nicht.
Frisch die Rucksäcke gefüllt fuhren wir nach Rosenheim, dort ist derzeit eine Ausstellung im Lokschuppen mit dem Titel „PHARAO – LEBEN IM ALTEN ÄGYPTEN“ , hierüber berichtete ich schon vor ein paar Tagen in einem extra Blogbeitrag. Einfach auf den Link drücken. Im Anschluss suchten wir uns noch ein nettes Café und liesen die Seele baumeln.
An einem stürmischen Donnerstag ging es zum Wildpark Poing. So das wir fast alleine waren im Park, herrlich. Mit der S-Bahn ist der Park leicht zu erreichen, und nache einen für Kinder geeigneten und gesunden Fußmarsch erreicht man ihn schnell. Falls es doch mal regnet, gibt es im Wald des Parks, Schutzhütten, in die man sich unterstellen kann. Der Park ist zu jeder Zeit ein Hingucker. Näher kann man Tieren schon fast nicht mehr kommen.
Der heißeste Tag war ein Montag. Am Vormittag hatte ich einen Termin im Olympiapark, und mittags aßen wir unsere eigene Brotzeit auf den Stufen zur BMW Welt. Unseren Nachtisch genossen wir im Biergarten unter dem Olympiaturm. Tags zuvor hatte hier das Munich Mash Festival stattgefunden, und die Aufräumarbeiten waren noch im Gange.
Nachdem wir unsere Seelen durch die Nascherei etwas abgekühlt hatten, gingen wir zu Fuß zum Olympiaeinkaufszentrum (OEZ). Ich zeigte meinem Mann einige Sehenswürdigkeiten. Als „Urviech“ kenne ich meine Stadt schließlich immer noch am besten! Und ich war sogar schon als Baby bei den Olympischen Spielen 1972 dabei.
Am Schluss führte uns der Weg noch nach Donauwörth, hier fühl ich mich auch daheim, warum??? Das schreibe ich mal in einem anderen Beitrag auf dieser Internetseite.
München verließen wir nur für Ausflüge, Übernachtet haben wir immer zu Hause. Da schläft es sich doch immer noch am Besten.
In meiner Heimat München ist ständig etwas los, egal in welcher Ecke der Stadt. Wer sich auskennt, kann die Touristenmassen ganz gut umgehen. Ich finde es schön, dass Touristen unsere Stadt besuchen und damit zeigen, dass wir zwar granteln, aber keineswegs böse Menschen sind. Und Bier, Weißwurst und Brez’n sind ja inzwischen weltweit bekannt.
Vielleicht haben Sie jetzt auch Lust auf einen Urlaub zu Hause? Wenns noch Ideen brauchen, fragen´s mich einfach 😉 über Zuschriften freue ich mich immer.
Ihre
Chaosreporter Manuela

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