Nach 1 Monat Plastikfrei wieder zurück in der Norm-Welt

Ein Monat Selbstexperiment plastikfrei zu leben, heute mein erster Tag danach.

Der Brotaufstrich im Plastikbecher aus dem Supermarkt fühlte sich früher immer super an nach dem Einkauf. Heute nach dem Experiment und mit dem plastiklosen Einkaufen über einen Monat ist die Freude, nicht mehr die, die es einmal war.
Ich hielt den Brotaufstrich in der Hand und legte ihn nicht gleich in den Kühlschrank. Sah ihn an, wog ihn und stellte mit entsetzen fest das 150 g Inhalt von 12 g Plastikbecher umgeben sind.

Meine Freude auf den Genuss wechselte dann von Nachdenklichkeit, fast in ein Gefühl von Traurigkeit. Was tun wir und vor allem der Handel der Umwelt an?

So weiter machen wie bisher, für mich unmöglich!

Inzwischen gehe ich mit anderen Augen einkaufen. Schreibe nun für Sie zusammen, wie ich früher vor dem Selbstversuch einkaufte und berechne im Hintergrund meinen Plastikverbrauch, damals und heute. Ich selber bin gespannt auf das Ergebnis. Also bleiben Sie meiner Seite Chaosreporter.de treu.

Jedes Jahr stehe ich auch seit mehr als 15 Jahren auf einem ehrenamtlichen Weihnachtsbasar und gab den Kunden, wenn sie mehr kauften oft eine Plastiktüte mit. Damit ist nun Schluss, inzwischen habe ich eine Firma gefunden, bei der ich im kleineren Umfang, Altpapiertragetaschen bekomme, und aus den Alten Werbeblättern werde ich auch Verpackungen wie kleine Umschläge und Beutel basteln. Wenn nicht einige den Anfang machen zieht nie einer nach, und alles bleibt beim Alten, und die Natur wird weiter zerstört. Auch wollte ich schon einer Umweltorganisation in München helfen, aber nicht in finanzieller Hinsicht, da viel Schindluder mit Spenden getrieben werden könnte. So möchte ich ehrenamtlich helfen, mit kleineren Tätigkeiten.
Bisher zeigte noch keine Firma Interesse auf meine Anrufe. Egal, so diene ich derzeit, wenn ich in der Natur unterwegs bin, mehr als Kummerkasten für die ältere Generation, mehr oder minder unfreiwillig. Dies passiert mir regelmäßig beim Fotografieren in der Natur, und ich kann den Menschen die Tiere und Pflanzen näher bringen.

Bei Joghurt aus dem Glas bleibe ich, der schmeckt nicht nur besser als sein Plastikkumpel, sondern ist auch umgerechnet günstiger. Neulich sah ich bei einem Supermarkt, wie die Pfandgläser für Joghurt abgeholt wurden, ich musste mich schon wundern. Die Gläser waren in kleinen Kästen zusammengestellt, die auf einem Rolli, und was machten sie mit dem Trolli? Sie haben ihn mit mehreren Lagen Plastik umwickelt in München im Tal, und so wurden die Pfandgläser in den Lkw geschoben, muss das sein? Für was gibt es im Lkw Spanngurte? Kann man die Rollis nicht anderweitig mit Bändern umwickeln, die man wieder verwenden kann und im Lkw mit einem Hacken an der Wand befestigen kann? Wundern muss ich mich schon … Ich werde den Supermarkt mit dem rot-weißem Logo einmal daraufhin weisen, das dies nicht die feine Englische ist.
 
Weitere Infos zum Thema:

Ein Monat plastikfrei Einkaufen

 

Dieser Beitrag wurde unter In eigener Sache, München, Plastikfrei, Selbstversuch, Verbraucher abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Nach 1 Monat Plastikfrei wieder zurück in der Norm-Welt

  1. Pingback: 1 Monat ohne Plastik zu kaufen - Der Start - Tag 0 - Chaosreporter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.