Adresshandel durch Versandhäuser

 

Seit einiger Zeit flattern mir Briefe von dubiosen Firmen mit denen ich nie zu tun hatte in den Briefkasten.

Von Gewinn eines Preises über Werbung für Kaffeefahrten, meist mit Sitz im Ausland.

Ich hatte nie mit diesen Firmen zu tun, und so machte ich mich auf die Suche nach der Ursache. Eines Tages rief einen Absender nach dem anderen an, aber nicht über die angegebene 0800 Nummer sondern über eine andere aus dem Telefonbuch und recherchierte die Zusammenhänge, bis ich den Urheber auf die Schliche kam. Mein heiß geliebtes Versandhaus bei dem ich schon über 20 Jahre bestellte verkaufte meine Adressdaten erst an Tochterunternehmen und diese  wiederum Verkauften dann die Daten an die Dubiosen Firmen die mich mit Müll zuschütten in meinem Briefkasten.

Am tollsten finde ich auch, das nun Bettelbriefe von Fernsehsendern und Kinderhilfswerken dabei sind, oder für arme Menschen die Mundstricker sind oder Gabelgeradebieger und denen man dringend Helfen muss mit einer Spende.

Mein Tipp: Am besten werfen sie, wenn es ihnen so geht wie mir den Krempel ungelesen in den Müll. Bei seriösen Firmen hilft oft ein Anruf, das sie dies oder jenes nicht möchten dann wird das ganze sofort gestoppt. Weiteres Fazit; Außerdem werde ich bei diesem Versandhaus garantiert kein Stück mehr bestellen, vor allem da ich keine Übergrößen trage und mit Katalogen davon zugemüllt werde.

Auch ein TV Sender, der kostenloses Infomaterial gegen Zuschrift versendet, gibt die Adressen weiter! Also lieber erst Hinterfragen was mit ihren Adressdaten passiert.

So funktioniert der Adressverkauf, so braucht sich der Kunde nicht wundern wenn er mit Werbung überhäuft wird.

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