Rügen 2010 eine Deutsche Insel mit Herz

Ab auf die Insel Rügen, die Ostsee ruft!

Rügen die größte Insel Deutschlands und ist über eine Brücke von Strahlsund aus zu erreichen. Unser Urlaubsort war in Göhren, das Hotel wirklich nur 5 Minuten vom Strand weg gelegen. Nach dem wir einen Freudenschrei gelassen haben, das alles passte wie im Internet auf Fotos dargestellt, sind wir zum Strand gegangen. Wir gingen ans Meer um uns zu überzeugten, ob es denn auch da bliebe, denn, in Ostfriesland ist es immer abgehauen (Ebbe und Flut) weil wir so frech waren? Oder ungekämmt?

2. Tag
An diesem Tage regnete es und wir machten einen Stralsund-Ausflug auf dem Festland, mit Meeresmuseum und Ozeaneum. Ich finde, es ist ein „muss“ für jeden Menschen, der sich für Tiere und Meer interessiert. Man sieht nicht nur Meerestiere in Originalgröße auch, wird man aufgeklärt über diverse Fangarten und über Umweltprobleme.

3. Tag
Wir machten uns auf den Weg zum Nordperd einem Zipfelchen auf der Insel Rügen und sahen auf die Insel gegenüber die Greifswalder Ole oder auch Oie genannt.  Auf dem Rückweg gingen wir am Südstrand entlang, ein herrlicher Weg. Mittags ging es auf Spinatnudeln zum Italiener und nach ein bisserl Kameraputzen, auf nach Sassnitz, wo die berühmten Kreidefelsen stehen. Die Wanderung kann man von Oben durch den Wald
machen oder Unten am Steinstrand zwischen den „Hühnergöttern“ machen, (Steine die ein Loch oder mehrere in der Mitte haben). Am Kalkfelsen Wissower Klinken fotografierte ich Mauersegler, die ihre Jungen fütterten. Eine Katze begegnete uns auf dem Weg und ein Kormoran, der im Wasser startete, dies hielt ich in einer schnellen Fotostrecke fest, jede Feder war zu sehen auf den Aufnahmen – ein Glücksurlaub!

Der Königsstuhl ist der berühmteste Kreidefelsen auf Rügen. Er ist viel schöner als im Internet oder Reiseführer in Real.
Der Fels, Du und das Meer unbeschreiblich schön.

Am 4. Tag,
fuhren wir nach Sellin, im Ort selber dominierten Rentner mit Gehwägelchen und haufenweise Kinderwägen. Auf der Insel lernten wir, wenn man sich ein wenig quält, beim Laufen hängt man sie alle ab. Erst guckten wir uns den Steg an mit dem Lokal
darauf, es war schön anzusehen, wir fotografierten einen Fischer mit Räucherofen und Lachs darin, Seepocken, Möven, wie sie im Wasser kämpften und einer Möve in den Schwanz bissen.

Wir waren jetzt schon etwas nördlicher auf der Insel und wollten noch zum nördlichsten Punkt der Insel nach Kap Arkona, diesmal wir fuhren wir mit dem Auto bis 3 Kilometer vor den Ort und der Rest war Fußmarsch oder 2 Euro für eine Bimmelbahn. Kap Arkona besteht aus 2 Leuchttürmen, wovon einer Rund ist und einer eckig. Der runde Leuchtturm ist noch in Betrieb, einen anderen runden Aussichtsturm Liesen wir links liegen, alles geht auch nicht auf einmal, in Kap Arkona angekommen wollte mein Mann an den Strand, aber als ich dann las, man muss über 230 Stufen über eine Treppe runter, und die auch wieder hoch dachte ich mir, nein das Schaff ich nicht.
Also ging mein Mann allein, und jubelte das er nun am nördlichsten Punkt der Insel angekommen sei, ich sah auf einen Wegweiser und sagte mir hä das ist doch die falsche Treppe …
Ich schrieb ihm eine SMS „Falsche Treppe, falscher Felsen“, mein Mann rief gleich zurück. Ich sagte ihm, wenn ein Gebäude am Strand links von dir ist, bist du falsch es muss rechts von dir sein, dann bist du am richtigen Punkt … Punktum lief er am Strand entlang und sagte mir das es dort noch felsiger sei als in Sassnitz, und gut war, dass ich nicht mitging. Dann fand er den Felsen. Er kam die Treppe wieder zurück um mich abzuholen und ging mit mir oben am Kliff entlang,
Sodas ich den Punkt auch sehen konnte und alles war eben gelegen, umrahmt von Sanddorn.
Übrigens wer in Kap Arkona mal müssen muss (Toilette/WC), sollte Geld mitnehmen jeder zieht einen dort ab, sogar am Kiosk muss man zahlen, dass man nur verrechnen kann mit warmen Speisen und nicht mit Eis. (Mindestabnahme)
Dort leben sie wohl nach der Devise „Wie mache ich aus nix Gold!?“

Dies war unser letzter Tag auf Rügen den wir genossen, abends gingen wir zum Strand und sahen uns noch den Sonnenuntergang an, manchmal ist es einfach nur schön zusammenzusitzen, nichts zu sagen und die Welt zu genießen.

Fazit, ich bin hin und weg von der Insel, nun kann ich verstehen, warum Generationen an Urlaubern dort ihren schönsten Moment im Leben erleben.

Mehr Inselinfos hier.

 

 

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