Endlich mal wieder Kind sein!
Im Sommer 2016 machten wir im Urlaub eine Rundreise durch den Südwesten Deutschlands. Im Juli besuchten wir dabei den Erlebnispark Tripsdrill. Gleich in der Früh machten wir uns auf um den gut ausgeschilderten Park zu besuchen. An den Kassen wurde man fröhlich begrüßt und ganz zügig waren wir im Erlebnispark.
Gleich nach dem Haupteingang wurden wir im Gaudi-Viertel mit dem 8 Meter hohen Murmelturm schon darauf eingestimmt, wieder Kind zu sein. Wir schlenderten kreuz und quer durch den Park, um alles zu entdecken. Das Wetter war an diesem Tag zwar nicht besonders schön, und die Sonne schien mit uns Verstecken zu spielen. Doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch: Überall sah man Menschen mit strahlenden Gesichtern. Der Park war gut besucht, aber die Besucherströme verliefen sich so angenehm, dass man auch ruhige Plätzchen finden konnte. In diesem Park muss man nicht stur einem Hauptweg folgen – an jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken, und das mitten in der Natur am Fuße eines Weinbergs.
Auf unserem Weg durch den Park entdeckten wir viele regionale Attraktionen wie die Weinkübelfahrt, den Fröhlichen Weinberg und das Weinbaumuseum, sodass man nicht nur Spaß hatte, sondern auch etwas dazulernen konnte. Wunderschöne Anpflanzungen umrahmten die Attraktionen; es blühte richtig um die Wette. Hier merkte man wirklich, dass der Park mit Liebe gepflegt wird, wie es auch im Slogan des Parks heißt: „Mit Liebe gemacht!“ Die Parkmitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit, egal ob im Restaurant, wenn man aus gesundheitlichen Gründen eine Beilage beim Essen ändern wollte, oder im Souvenirshop bei der Auswahl und Verpackung der Andenken, damit sie auch sicher zu Hause ankommen.
Weiter ging es vorbei an der Burg „Rauhe Klinge“ und zur rasanten und lustigen Achterbahn „G´sengte Sau“ für Kinder und Erwachsene ab 4 Jahren. Anschließend besuchten wir die Gugelhupf-Gaudi-Tour, den Wirbelpilz und das Fröschespiel. Hier forderten wir uns im Spiel gegenseitig heraus – und ich muss sagen, es endete mit einem Gleichstand. Irgendwann wurden wir vom Spielen und Staunen müde, und legten eine kleine Rast im Gasthaus zur Altweibermühle ein. Hier genossen wir traditionelle Speisen, deren Qualität für einen Freizeitpark wirklich überdurchschnittlich gut war. Man schmeckte förmlich, dass die Gerichte mit Liebe und Sorgfalt zubereitet wurden. Die Portionen waren hervoragend und ließen keine Wünsche offen. In diesem Gasthaus war es so gemütlich, dass wir am liebsten unser Hotelzimmer in Stuttgart gekündigt hätten und hier geblieben wären. Die Preise sind sehr fair gestaltet, sodass es für jeden Geldbeutel etwas gibt – egal ob für Klein oder Groß. Hier fühlt man sich insgesamt sehr willkommen und kulinarisch bestens versorgt.
Im Anschluss gab uns Dr. Eisenbart einen medizinischen Rat, und weiter ging es zum Fensterln am Bauernhaus. Wie im richtigen Leben kommt erst das Fensterln, dann die Hochzeit. Danach sahen wir uns den Hochzeitszug um 1800 an, der einen an die eigene Hochzeit erinnerte. Bei der Vogelhochzeit legten wir dann eine weitere Rast ein, holten uns ein Eis und schlenderten Richtung Ausgang. Natürlich gibt es noch viel mehr Attraktionen, aber alles möchte ich an dieser Stelle auch nicht verraten
Ein Park, der Träumen freien Lauf lässt, und die echten Störche im Park fühlen sich hier auch pudelwohl.
Zum Erlebnispark Tripsdrill gehört ebenso das Wildparadies, das man mit dem Auto in weniger als 5 Minuten erreichen kann. Es ist ein idyllisch im Wald gelegener Wildpark, in dem Sie über 40 Tierarten sowie Spielmöglichkeiten für Kinder finden. Zu den Highlights gehören die Greifvogel-Flugschau und die Wildsau-Schenke, bei der Sie Stockbrot oder Würste erwerben können, und Sie hinterher am offenen Feuer Selbergrillen können ganz nach Ihrem Gusto. Das Wildparadies bietet viele Veranstaltungen und Exkursionen an. Schauen Sie doch einmal auf die Webseite von Tripsdrill, den Link finden Sie unter dem Artikel. Bei der moderierten Fütterungsrunde lernen Sie viel über die Beutegreifer ein Wildhüter begleitet dabei die Parkbesucher.
Bitte beachten Sie, dass Hunde im Wildparadies aufgrund freilaufender Tiere nicht erlaubt sind.
Mit einem Parkplan, den wir an der Kasse erhalten hatten, machten wir uns an diesem Tag auf den Weg. Wir gingen vorbei am Dammwild, besuchten die Greifvogelschau und sahen Hirschkäfer, Zwerghirsche, Schildkröten im Feuchtbiotop, Auerochsen und Yaks. Die Mufflons waren besonders frech und knabberten neugierig ein paar Sekunden an meiner Kameratasche. Kurz hinter uns liefen Besucher mit Futtertüten herum, die waren dann interessanter als meine ungenießbare Kameratasche.
Sehr lehrreich für uns, war die Begegnung mit einer Wildkatze und ihrem Jungen, hier konnte man deutlich den Unterschied zu einer Hauskatze sehen. Dickerer Schwanz, stämmige Beine und Pfoten, und garantiert nicht zähmbar. Ein herrliches Tier, überhaupt sind die Tiere im Park sehr, sehr gut gepflegt, und fühlen sich sichtlich wohl.
Das Gelände des Wildparadieses ist leicht hügelig und so für Rollstühle und Kinderwägen manchen Stellen nicht geeignet. Ich bin mir sicher, mit Infos hilft der Park garantiert gerne weiter.
Übernachtungsmöglichkeiten werden im benachbarten Natur-Resort geboten, nächtigen Sie dort in Schäferwägen und Baumhäusern. Informationen dazu finden Sie ebenfalls auf der offiziellen Seite des Erlebnisparks Tripsdrill.
Insgesamt war das ein zauberhafter Tag, den wir noch sehr lange in Erinnerung behalten werden, wir kommen bestimmt wieder! Danke für diese schönen Momente.
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Neuheit 2017: Höhenflug – das turbulente Flug-Duell.











Finde der Erlebnispark Tripsdrill ist echt ein toller Freizeitpark sei es für die Kleinen oder Großen 🙂