Bubble tea – Es blubbert in Pasing

Bubble Tea aus München-Pasing

Bubble Tea aus München-Pasing

Kurzum, wenn man über 40 ist, könnte man nach der Meinung der Jugendlichen dem Zerfall preisgegeben sein.  Wer von den Gruftis kennt den schon Bubble tea? Gut ich wusste bis vor ein paar Tagen auch nicht, was Bubble tea ist, ich habe einen YouTube Kanal abonniert und dort waren die Meinungen durchwegs unterschiedlich, also musste ich als Chaosreporter Manuela einen neuen Selbstversuch starten!

Ich holte mir eine kleine Portion des Modegetränks, von außen sieht es aus wie ein milchiger Softdrink aus, in dem unten kleine Kugeln sogenannte Bobas liegen, die später mit einem spitzen Strohhalm aufgesaugt werden können.  Das Getränk wird in 3 Schritten zubereitet, als Erstes wählt man, ob man einen kalten oder warmen Tee möchte und welche Sorte. Wenn der Tee wie in meinem Fall kalter schwarzer Milchtee dann in den Becher gegossen wird, folgt als nächster Schritt, der Flavour also quasi der Sirup den es wieder in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen zu kaufen gibt ich wählte Passionsfrucht, zum Schluss folgt das sog. Topping, es werden die runden Bobas beigefügt, ich entschied mich für sommerlichen Erdbeergeschmack, zum Schluss kamen noch Eiswürfel dazu und das ganze wurde vermischt und eine Folie oben auf den Becher gegeben, damit nichts verschüttet wird. Dazu noch ein Strohhalm eingestochen durch die Folie und los ging’s!

Der Tee schmeckte mittelsüß und wirklich nach Passionsfrucht weniger intensiv wie normaler Früchtetee, später kam ich durch kräftiges Saugen an die Bobas, die kleinen Kugeln die Außen aus dem natürlichen Stoff Alginat sind und mit einem süßen Sirup gefüllt sind platzen im Mund, aufregend war was anderes, ich dachte das ploppt, auf wie Kaviarersatz aus dem Supermarkt, aber mitnichten die Kugeln waren eher ähnlich einem Gummibärchen, alles in allem eher für die Jugendlichen und Kids, wobei alle Tees Teeinhaltig sind. Kids sehe ich öfters mit solchen Plastikbechern rum rennen den Tee trinken sie meist und die Bobas verschießen sie auf der Straße wie wir früher Papierkügelchen im Unterricht durch den Strohhalm.

Dieser Selbstversuch endete ohne Schäden in irgendeiner Weise, und falls irgendwer wieder Ideen hat, was ich probieren sollte, nur her damit. Ich mache fast jeden Blödsinn mit. Eine Liste mit den Inhaltsstoffen fand ich im Laden nicht, aber ich kann mir denken das Farbstoffe das mindeste sind, was in den Getränken enthalten sind. Vorsicht auch bei Allergikern und empfindlichen Personen oder Personen mit geminderten Schluckreflexen. Für Diabetiker alles andere geeignet den mit 400 – 500 Kalorien laut meiner eigenen Recherche bei unterschiedlichen Anbietern ist das alles andere als gesund.

Eine Idee am Rande … könnt Ihr/Sie sich noch erinnern an die Milchbars in den 70er Jahren wie am Hauptbahnhof in München, die waren doch toll, und vor allem war alles gesund da frisch zubereitet. Da würde ich noch heute hingehen …

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2 Responses to Bubble tea – Es blubbert in Pasing

  1. Mona sagt:

    Sehr nützlicher Artikel

  2. Die Filiale hat vor kurzem geschlossen

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