Das kennen Sie bestimmt auch: Werbung im Briefkasten.

Was für den einen nervig ist, ist für den anderen ein Segen, aber warum?
Als Künstler oder kreativer Mensch möchte man gerne auf seine Ausstellungen, neuen Bücher oder kostenlose Veranstaltungen aufmerksam machen. Doch oft stellt sich die Frage: Wo darf ich denn noch werben? Wo ist es noch erlaubt, Flyer auszulegen? Ein Problem, das viele Kleinunternehmer oder Künstler haben. Viele Bürger wollen informiert werden, wann Veranstaltungen sind oder wo der neue Uhrmacher aufmacht. Auf der einen Seite kleben viele Bürger aus Verzeweiflung auf ihre Briefkästen Aufkleber wie „Werbung Nein Danke!“. Die auch dringend zu respektieren sind. Flyer in Läden auslegen ist für Kreative auch eine Alternative, aber leider gibt es immer mehr Läden, die zu Ketten gehören. Dort ist das Werben oft ganz untersagt, auch wie bei kleineren Friseuren, Metzgereien oder anderen aus Hygienegründen. Eine Webseite für die Sichtbarkeit ist oft mit hohen Kosten verbunden, da sie ohne Unterstützung nicht gefunden wird und daher nicht für jeden geeignet ist.
Erfahrungen aus der Praxis: Die Unsichtbarkeit von Veranstaltungen
Nach vergangenen Veranstaltungen sagten mir oft Bürger: „Sie hatten eine Ausstellung, Lesung, Eröffnung davon wusste ich ja gar nichts!“ Tja, manchmal hat man das Glück, mit seinem Termin in die Tagespresse zu kommen, manchmal aber auch nicht. Kommt man nicht in der Presse vor und darf keine Werbung auslegen, bleibt nur eines: die Briefkästen der Bürger.
Die Problematik von „Keine Werbung“-Aufklebern
Ich kann verstehen, dass viele Menschen verärgert sind, wenn sie Werbung in den Briefkästen finden, obwohl sie den Sticker „Keine Werbung einwerfen“ angebracht haben, und dann oft Unordnung hinterlassen wird. Diese Briefkästen sind absolut tabu für Werbung und Zeitungen aller Arten, man kann sich sogar eine Abmahnung einfangen und mit hohen Geldkosten verbunden. Die einzige Werbung, die dort trotzdem hinein darf, ist adressierte Werbung, die zugestellt wird durch die Post. Für alle anderen gilt: Finger weg von diesen Briefkästen.
Umgang mit Werbung im Briefkasten
Wenn Sie selbst den Sticker angebracht haben und keine Werbung wollen, erfahren sie auch nicht, wenn neue Handwerker in ihrer Nähe ein neues Ladenlokal haben, und die Kleinunternehmer können ihnen nicht mitteilen, dass sie vor Ort sind. Viele der Kleinen haben nicht das Geld, in Zeitungen, Fernsehen oder Radio zu werben. Daher bleibt nur der Briefkasten, also seien Sie milde.
Wollen Sie keine Werbung, sprechen Sie mit Ihrem Vermieter und bringen Sie einen Sticker an.
Hilfe für die Kleinen
Allerdings: Jeder Sticker, der entfernt wurde, hilft kleineren Unternehmen und Künstlern in ihrer Nähe. DANKE!
Viele Grüße ihre Chaosreporter Manuela