Wandern in Zeiten von Corona

 

Die Bloggerinen Anita und Claudia vom Blog aktiv-durch-das-leben.de, riefen auf zu einer Blogparade, zum Thema Wandern und Corona – was hat sich für dich geändert? Der ich gerne folgen möchte mit dem Beitrag:

Wandern in Zeiten von Corona

Wandern ist eine meiner Leidenschaften. Ich wandere im Moment nur kleine Routen, meist in der eigenen Stadt oder im Umland, aber dennoch mit Freude.

Größere Strecken laufe ich meist nur in Urlauben oder bei längeren Ausflügen. Ob ich in Südtirol in den Bergen lief, in Ostfriesland an den Deichen entlang oder in meinem Bundesland Bayern die Rotwand hoch.

Anfangs hatte ich vom Hausarzt generell ein Verbot hinauszugehen, da ich zur Risikogruppe gehöre wie viele andere Menschen ebenso. Im Sommer 2020 juckte es mich aber und wagte ich mich aber dennoch hinaus. Dorthin, wo Menschen waren und beschränkte mich auf ein Minimum an Kontakt. Essen, Trinken und Toilette hatte ich mir eingepackt, um den Kontakt mit Menschen klein zu halten.

Ich wollte einfach raus

Bäume

Bäume in Obermenzing

Einige Zeit dann nach der lang ersehnten ersten Impfung wurden die Touren dann schon länger und die Muskeln trainierter. Jetzt, nach der zweiten Impfung, kaufe ich mir auch gerne mal wieder ein Essen auf die Hand oder bin in gut belüfteten Räumlichkeiten bei der Rast oder Einkehr zu finden.

Verreisen werde in 2021 nicht aus anderen Gründen. Kleine Wanderausflüge wären aber durchaus möglich.

Ruhezonen

Bei meinen kleinen Wanderungen entdeckte ich 2020/2021 neue Wege, die ich vorher nicht ging, und vereinzelt wunderschöne Ruhezonen, die noch nicht so überlaufen sind. Diese werde ich vorerst ausnahmsweise für mich behalten. Nicht um andere zu ärgern, aber Bayern und München machen so aggressiv Werbung für die ruhigen Ecken, das diese überhaupt nicht mehr ruhig sind. Also behält man wunderschönen Stille Ecken momentan für sich. Irgendwann wenn die Leute wieder mehr ins Ausland reisen, werde ich die Geheimecken an vereinzelte nette Menschen verraten. Hier kann ich mich ganz in der Natur verlieren.

Hygiene

Seit Corona gehe ich selbstverständlich auch anders mit den Wanderkollegen um. Man trinkt nicht mehr von der gleichen Flasche oder ißt vom gleichen Teller. Man achtet mehr auf Handhygiene. Ein Wanderkollege beachtet sie überhaupt nicht und niest sich in die Hand, um dann meine Sachen anzufassen. Das könnte ein Hauptgewinn sein. …
Ebenso lasse ich mich nicht auf jede Tour ein.

Gesundheit und Hygiene gehen vor, dann erst alles andere.

Leider gibt es auch negatives, wie Essensverpackungen oder Mundschutze in der Natur.

Ebenso finde ich eher die aktuelle Vermüllung der Natur ein großes Problem.

Kioskverpackung für Zigaretten in der Würm bei Blutenburg (c) Chaosreporter.de

Kioskverpackung für Zigaretten in der Würm bei Blutenburg (c) Chaosreporter.de

Die jüngeren Menschen schaffen es einfach nicht mehr, ihren Müll wieder Mitnachhause zu nehmen. Darauf angesprochen meinen sie dann nur: „Die Müllentsorgung zahle ich schließlich mit meinen Steuern und fördere Arbeitsplätze.“ Von mir kommt dann oft nur ein Kopfschütteln oder ich nehme den fremden Müll und werfe ihn für den Jüngeren weg. Ratten sind ebenfalls ein Problem geworden auf einer Tour von mir, sie haben gar keine scheu mehr an Kinderspielplätzen aufzutauchen oder in Wiesen neben den Abfalleimern zu warten, im Gegenteil einige Menschen ziehen sie förmlich an durch das unsinnige Füttern der Enten mit Brot. Die Enten fressen es, obwohl es total ungesund ist für die Wasservögel und das Liegengebliebene holen sich zum Schluss dann die Ratten. Der einzige Wermutstropfen ist, dass man doch auf der Route dann den einen oder anderen Greifvogel hört oder sieht.

Rücksicht

Radwanderer, die unterwegs sind, zerstören ebenfalls immer mehr die Natur und verdichten den Boden, das er kein Wasser mehr aufnehmen kann. Gerade in jetzigen Zeiten sollten sie doch bitte auf den gekiesten oder speziellen Wegen bleiben und nicht mehr querfeldein fahren.

Ich für mich wandere lieber zu Fuß und fotografiere die schönsten Ecken.

Getreidefeld (c) Foto: Manuela Merl

Getreidefeld (c) Foto: Manuela Merl

Demnächst geht es wieder auf eine größere Tour, ich habe da schon was im Auge, aber verraten wird noch nichts.

Corona ist jetzt beim Hobby des Wanderns kein so großes Thema für mich, auch leide ich nicht unter den Umständen. Anpassen können war schon immer mein zweiter Vorname.

Beschäftigung gibt es immer und Kontakt kann man auch über soziale Medien halten heutzutage. Ich finde sogar immer mehr gefallen daran, alleine zu erkunden.

 

 

 

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