1 Monat ohne Plastik zu kaufen – Tag 27-29 noch 1 Tag

Zielgerade in meinem Plastikfrei Experiment und Selbstversuch

Die letzten Tage war ich fast nicht draußen, ich hatte nur freitags einen Termin als Künstlerin und war danach einkaufen auf dem Viktualienmarkt, ca. 3 Kilo Gemüse nahm ich mir mit und ein schönes Stück Rindfleisch (150g) das ich mir am Samstag kochte. Übers Wochenende machte ich mir Gedanken, wie ich meinen Haushalt „Plastikfreier“ gestalten könnte, neben meiner künstlerischen Tätigkeit …

Plastikball treibend in der Würm in Pasing

Plastikball treibend in der Würm in Pasing

Heute im Supermarkt wäre ich beinahe den Verlockungen des Plastiks wieder erlegen, geliebte Müsliriegel ohne Zucker und Süßstoff lagen in den Regalen, und die Nudeln im Karton habe ich durch mein sinnieren komplett vergessen. Nur noch 2 Tage ohne Plastik, was dann? Vieles, das ich liebe ist in Plastik, langsam kommen auch Zweifel auf, ob das was man tut, wenn der Monat um ist Richtig ist? Denn nur Plastiklos leben, ist schier unmöglich, auch wenn einige dies gnadenlos durchziehen.

Mittagessen heute: Indisches Brot und Gurkenquark

Der Wille ist da das Plastik zu reduzieren, doch werde ich nicht alles auf Dauer so weiter machen können, warum wieso und weitere Gedanken werden in den folgenden Tagen folgen. Ebenso eine Auswertung werde ich morgen anfangen, Stück für Stück. Eine Tabelle zum Preisevergleichen zwischen Plastiklos und Produkten mit anderer Verpackung wird folgen, ich habe wirklich alles in ein Tagebuch aufgeschrieben.

Altgegenstände aus Plastik werde ich auf jeden Fall behalten, den einfach nur entsorgen, weil es Plastik ist, hat für mich auch keinen ökologischen Nutzen, gesundheitlich vielleicht schon. So habe ich am Wochenende Schonumschläge von Fotoalben und Büchern ins Recycling. Ausmisten werde ich auf jeden Fall denn ich, meine schon länger das der Mensch mehr Gegenstände hat als er braucht.

Der Plastikpostler hat heute ebenfalls schon wieder was ins Haus getragen, aber nun ganz auf Korrespondenz verzichten deswegen? Nö, ist auch nicht der richtige Weg, aber Minimieren! Das werde ich auf jedem Fall, einige Kataloge und Werbezusendungen abbestellen, ich hatte dies vor Jahren schon einmal gemacht, nun wieder.

Meine neue Regel ist, wenn was kaputt ist oder aufgebraucht, kaufe ich es, wenn es geht, den Ersatzartikel ohne Plastik. Verlogen finde ich allerdings die Biobranche allgemein, warum packen sie alles in Plastik? In den 80ern waren wir konsequenter, ich bin noch ein Mensch, der mit der Baumwolltasche rum rennt …
Wer kennt nicht den alten Spruch „Jute statt Plastik?“ Genauso vergessen wie Tschernobyl in den Pilzen, saurer Regen, Waldsterben (heut mehr durch Erdbodenversiegelung) usw.. Alles noch da, nur in den Medien vergessen. Dafür baut man heute auf wertvollen Ackerboden, Biogasanlagen, die oft falsch bewirtschaftet werden, und versiegelt die Böden auf denen sie stehen, sinnvoll?

Vieles ist im Argen, aber jeder kann helfen, und wenn es nur im Kleinen ist, ich bin dafür, dass jeder seinen Supermarkt mal fragt, warum es dies oder jenes aus Glas im Kühlregal nicht gibt oder warum Gurken in Folie sein müssen etc.. Das könnte den einen oder anderen Supermarktbetreiber zum Nachdenken bringen, wenn er sich nicht von Großkonzernen abhängig gemacht hat.

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